
Man wolle gut leben, gut arbeiten und gut studieren, und das sei nur mit wirtschaftlichem Wachstum möglich, sagte Lula bei einem Besuch in der Region. Die Vorsitzende des staatlichen Ölkonzern Petrobras, Chambriard, stellte Investitionen in Höhe von rund 430 Millionen Dollar für die Bohrung von 22 neuen Löchern im Ölfeld Urucú an. Etwa acht Prozent der nationalen Erdgasproduktion des vergangenen Jahres stammten von dem Standort.
Klimaschützer kritisieren die angekündigte Wiederaufnahme der Ölbohrungen und fordern, dass eine Zerstörung der Umwelt verhindert werden müsse.
Während der UNO-Klimakonferenz in Brasilien im November hatte Lula die internationalen Staats- und Regierungschefs aufgefordert, einen Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien vorzulegen.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
