
Die gesamte Region drohe destabilisiert zu werden, heißt es in einer Erklärung. Besonders besorgniserregend sei der vermehrte Einsatz von Drohnen. Die M23-Miliz und die ruandische Armee wurden aufgefordert, ihre Offensive einzustellen. Wie mehrere Agenturen berichten, rückten Kämpfer auf die strategisch bedeutende Stadt Uvira nahe der Grenze zu Burundi vor. Zehntausende Menschen sind nach Schätzungen der UNO auf der Flucht.
Erst am Freitag hatten die Staatschefs von Ruanda und des Kongo in Washington im Beisein von US-Präsident Trump ein Friedensabkommen unterzeichnet. Hintergrund ist ein jahrzehntelanger ethnischer Streit, der auf den Völkermord in Ruanda 1994 zurückgeht. Im Kern geht es jedoch um die Kontrolle über große Vorkommen an strategisch wichtigen Mineralien wie Kobalt und Coltan im Ostkongo.
Diese Nachricht wurde am 10.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
