
Zur Stunde wird er von Bundespräsident Steinmeier empfangen. Später tifft er im Kanzleramt mit Bundeskanzler Merz zusammen. Bei dem Gespräch dürfte es um die Rückführung syrischer Flüchtlinge und den Wiederaufbau nach dem Bürgerkrieg gehen.
Der Besuch ist umstritten, al-Scharaa werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Es sind mehrere Demonstrationen gegen ihn angemeldet.
Der SPD-Migrationsexperte Demir sagte im Deutschlandfunk, ein Anzug mache noch keinen Demokraten. Gleichzeitig müsse man im Gespräch bleiben und Wiederaufbauhilfen an die Rechte von Minderheiten im Land knüpfen.
Al-Scharaa war früher Anführer einer Islamistenmiliz, die Ende 2024 den syrischen Langzeitherrscher al-Assad stürzte. Heute sucht er mit seiner Regierung Anschluss an den Westen.
Diese Nachricht wurde am 30.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
