
In Medienberichten ist von schweren Gefechten in den Stadtteilen Aschrafieh und Scheich Maksud die Rede. Mitglieder der kurdischen Milizen sollen festgenommen worden sein. Berichte über eine Einnahme Scheich Maksuds wurden noch nicht bestätigt. Der Leiter des Katastrophenschutzes der nordsyrischen Großstadt, Rajab, sagte dem Sender Al-Dschasira, inzwischen seien mehr als 160.000 Menschen vor den Kämpfen geflohen.
Die Übergangsregierung in Damaskus hatte die Kurden gestern zur Aufgabe aufgefordert und eine befristete Waffenruhe verkündet. Die Kämpfer weigerten sich jedoch, die Kontrolle über die Stadtteile aufzugeben. Hintergrund ist ein Machtkampf. Kurdische Syrer kontrollieren den Nordosten Syriens. Damaskus will, dass sich deren militärische Kräfte in die Armee eingliedern.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
