
Der französische Präsident Macron begrüßte das Vorhaben zwar grundsätzlich, bemängelte zugleich aber, dass es zu wenig Einzelheiten bekannt seien. Er betonte am Rande eines Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft in der armenischen Hauptstadt Eriwan, Frankreich werde sich nicht an irgendwelchen gewaltsamen Operationen beteiligen. Macron verwies stattdessen auf das internationale Bündnis für einen neutralen Marineeinsatz in der Straße von Hormus nach einem Ende der Kampfhandlungen.
US-Präsident Trump hatte in der Nacht bekanntgegeben, dass die amerikanische Armee in Kürze Schiffe aus der Straße von Hormus herausführen solle. Das US-Zentralkommando Centcom teilte mit, die Streitkräfte würden Lenkwaffenzerstörer, mehr als 100 land- und seegestützte Flugzeuge sowie 15.000 Militärangehörige einsetzen. Der Iran warnte, jede amerikanische Einmischung in der Meerenge werde als Verstoß gegen die Waffenruhe betrachtet.
Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
