Angriffe auf Iran
Macron verlangt Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats

Angesichts der Eskalation im Nahen Osten hat der französische Präsident Macron eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats verlangt.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron im Anzug vor dunklem Hintergrund
    Der französische Präsident Emmanuel Macron (Archivbild) (imago / NurPhoto / Nicolas Economou)
    Die gegenwärtige Entwicklung sei gefährlich und müsse gestoppt werden, sagte Macron. Die iranische Führung müsse nun in ernsthafte Verhandlungen über ihr Atom- und Raketenprogramm eintreten. Die Bevölkerung müsse frei über ihre Zukunft entscheiden. Auch die britische Regierung erklärte, es dürfe keine weitere Eskalation zu einem weiteren regionalen Konflikt geben. Spaniens Regierungschef Sanchez kritisierte die Angriffe der USA und Israels. Diese trügen zu einer unsichereren und feindseligeren Weltordnung bei. Zugleich verurteilte er das Handeln der iranischen Regierung und der Revolutionsgarden. Norwegens Außenminister Eide bezeichnete die Angriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen rief die Konfliktparteien auf, die Zivilbevölkerung zu schützen und das Völkerrecht zu respektieren.
    Die Bundesregierung berief den Krisenstab ein. Ein Regierungssprecher in Berlin erklärte, man sei im Vorfeld über die Angriffe auf den Iran informiert worden.
    Diese Nachricht wurde am 28.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.