Frankreich
Macron verteidigt Neuwahl als nötigen Schritt zur "Klärung"

Frankreichs Präsident Macron hat die Auflösung der Nationalversammlung als Konsequenz aus den Ergebnissen der Europawahl verteidigt.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hält eine Rede in Paris.
    Frankreichs Präsident Macron wendet sich zum ersten Mal an die französischen Wähler, nachdem er nach der Niederlage seiner Partei gegen die Rechtsextremen bei der Europawahl vorgezogene Neuwahlen ausgerufen hat. (Michel Euler/AP/dpa)
    Es sei ein nötiger Schritt zur Klärung der Lage, sagte Macron, dessen Bündnis bei der Wahl am Sonntag nur halb so viele Stimmen bekam wie die rechtspopulistische Partei Rassemblement National. In diesem Zusammenhang kritisierte er Überlegungen der rechtskonservativen Republikaner, mit dem Rassemblement National ein Wahlbündnis einzugehen. Der linkspopulistischen Partei La France Insoumise warf er vor, mit ihrer Blockadehaltung in der Nationalversammlung die Regierung am Handeln gehindert zu haben.
    Gleichwohl zeigte sich Macron auf der Pressekonferenz zufrieden mit der Bilanz seiner Regierung. Man sei nicht perfekt, habe aber gute Ergebnisse erzielt.
    Diese Nachricht wurde am 12.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.