
In einer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Macron, es finde gerade ein Wandel statt hin zu einer Welt, in der das Völkerrecht mit Füßen getreten werde und das einzig geltende Gesetz das Recht des Stärkeren sei. Vor dem Hintergrund des Streits um Grönland kritisierte er die Drohungen der USA mit neuen Zöllen. Dieser aggressive Handelsdruck ziele darauf ab, Europa zu schwächen und zu kontrollieren, sagte Macron. Die Europäische Union müsse dem entschlossen entgegentreten. Zuvor hatte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen darauf hingewiesen, dass Trump im vergangenen Jahr zugestimmt habe, keine weiteren Zölle gegen EU-Staaten zu verhängen. Dieses Abkommen müsse gelten, sagte von der Leyen in Davos.
Der US-Präsident wird morgen beim Weltwirtschaftsforum erwartet. Vor seiner Abreise wiederholte er seine Forderung, Grönland unter amerikanische Kontrolle zu bringen. Die dänische Ministerpräsidentin Frederiksen lehnte eine Übernahme durch die USA erneut ab. Sie werde die Insel nicht preisgeben, erklärte Frederiksen.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







