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Nanoplastik
Mäuse zeigen Stoffwechselschäden

Winzige Plastikpartikel befinden sich mittlerweile überall in unserer Umwelt. Studien gehen davon aus, dass über die Nahrung jedes Jahr tausende Partikel in den menschlichen Körper gelangen. An Mäusen zeigt sich jetzt: Nanopartikel sorgen offenbar für Stoffwechselschäden.

    Eine Maus wird in einem Labor von einer Person in medizinischer Schutzkleidung auf einer Hand gehalten.
    Eine Maus in einem Labor. (imago / Panthermedia / Lightpoet via imago-images.de)
    Auf einer Fachkonferenz für Ernährungswissenschaft hat eine Forscherin der University of California dazu jetzt neue Ergebnisse vorgestellt. Darin ging es um Nanopartikel - also Partikel, die noch kleiner sind als Mikroplastik. Ein Team hat Mäusen über mehrere Wochen lang prozentual etwa so viel Nanoplastik zu fressen gegeben, wie wir Menschen in dieser Zeit täglich aufnehmen. Im Gegensatz zu einer Kontrollgruppe zeigten die Mäuse Anzeichen von Leberschäden und eine Glukoseintolerenz. Die gilt als Vorstufe für Diabetes Typ 2 und kann das Risiko für zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
    Mäuse gelten als gutes Modell für den menschlichen Körper, weil ein Großteil der Gene gleich ist, und viele biochemische und zelluläre Prozesse sehr ähnlich ablaufen.
    Diese Nachricht wurde am 02.06.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.