
Auf einer Fachkonferenz für Ernährungswissenschaft hat eine Forscherin der University of California dazu jetzt neue Ergebnisse vorgestellt. Darin ging es um Nanopartikel - also Partikel, die noch kleiner sind als Mikroplastik. Ein Team hat Mäusen über mehrere Wochen lang prozentual etwa so viel Nanoplastik zu fressen gegeben, wie wir Menschen in dieser Zeit täglich aufnehmen. Im Gegensatz zu einer Kontrollgruppe zeigten die Mäuse Anzeichen von Leberschäden und eine Glukoseintolerenz. Die gilt als Vorstufe für Diabetes Typ 2 und kann das Risiko für zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Mäuse gelten als gutes Modell für den menschlichen Körper, weil ein Großteil der Gene gleich ist, und viele biochemische und zelluläre Prozesse sehr ähnlich ablaufen.
Diese Nachricht wurde am 02.06.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
