
Denn in den vergangenen Jahren haben sich die Mangroven teilweise regenerieren können und sich auch in neue Küstengebiete ausgebreitet. Laut einer neuen Studie im Fachblatt Science ist damit der Rückgang erst einmal gebremst worden. Das schlussfolgert das Studienteam unter anderem von der britischen Universität Cambridge aus Satellitendaten der letzten 40 Jahre. Die Forschenden sprechen von einem klaren Erfolg von Schutz- und Wiederaufforstungsaktionen.
Mangroven bestehen aus weltweit etwa 80 verschiedenen Arten von Bäumen und Sträuchern. Sie wachsen entlang von Küsten und Flussdeltas, wo sie Hitze, hohem Salzgehalt, Sturmfluten, Küstenerosion und vielen anderen Faktoren ausgesetzt sind. Im Laufe der Jahrmillionen haben sie sich an die schwierigen Bedingungen angepasst: Mit ausladenden Wurzeln helfen sie auch dabei, die Küste vor Erosion zu schützen. Ihre Bedeutung beim Schutz gegen die Folgen des Klimawandels nimmt also zu - auch, weil sie besonders effektiv CO2 aus der Atmosphäre speichern.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
