Hannover
Mann zu drei Jahren Haft verurteilt wegen Coronatestbetrugs

In Hannover ist ein Mann wegen millionenfachen Betrugs mit Coronatests zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

    Eine Person träufelt die Probelösung eines Corona-Schnelltests auf die Testkassette
    Der Angeklagte wurde wegen siebenfachen Betrugs zu drei Jahren und fünf Monaten Gefängnis verurteilt, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag in der niedersächsischen Landeshauptstadt mitteilte. (picture alliance / dpa-tmn | Zacharie Scheurer)
    Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass der 27-Jährige zwischen März und Dezember 2022 in seinem Corona-Testzentrum mehr Leistungen abgerechnet hatte, als erbracht wurden. Demnach soll er mehr als 1,6 Millionen Euro von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten haben.
    Das Gericht ordnete drei Jahre und fünf Monate Gefängnis und die Rückzahlung des erschlichenen Betrags an. Von der Haftstrafe gilt ein Monat wegen überlanger Verfahrensdauer als bereits vollstreckt.
    Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.