
Betroffen war eine Region im Süden Äthiopiens an der Grenze zum Südsudan. Es war der erste dokumentierte Ausbruch des Marburg-Virus in dem ostafrikanischen Land.
Das Marburg-Virus stammt aus derselben Erregerfamilie wie das Ebola-Virus. Es kann neben schwerem Fieber auch Symptome wie Muskelschmerzen, Bauchkrämpfe, Durchfall und blutiges Erbrechen auslösen – und tödlich verlaufen. Bei den bisherigen Ausbrüchen des Erregers starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bis zu 88 Prozent der Erkrankten.
Das Virus wurde 1967 in Marburg entdeckt, nachdem sich Laborangestellte bei Versuchsaffen infiziert hatten. Dort steckten sich anschließend 29 Menschen an, von denen sieben starben. Es gibt bis heute weder einen Impfstoff noch wirksame Behandlungsoptionen.
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
