Gesundheitspolitik
Marburger Bund: Linnemann muss Expertise der Ärzteschaft einbinden

Die Vorsitzende des Marburger Bundes, Johna, erwartet vom designierten Gesundheitsminister Linnemann, dass er die Ärzteschaft in seine Arbeit einbindet.

    Das Bild zeigt Susanne Johna, die Vorsitzende des Marburger Bundes
    Susanne Johna (IMAGO / Jürgen Heinrich)
    Johna sagte im Deutschlandfunk, Linnemann sei gut beraten, das zu tun, denn er bringe keine eigene Expertise in dem hochkomplexen Feld der Gesundheitspolitik mit . Bei den bevorstehenden Reformen betonte die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft die Bedeutung der primärärztlichen Versorgung, also des Hausarztes als erste Anlaufstelle und zentrales Steuerungselement in der Behandlung von Patienten.
    Das bereits von der bisherigen Ministerin Warken durch den Bundestag gebrachte Spargesetz für die Gesetzlichen Krankenkassen werde zu großen Einschnitten führen. Umso wichtiger sei es, jetzt echte Reformen auf den Weg zu bringen.
    Johna mahnte auch eine bessere Prävention an. Man müsse es den Menschen erleichtern, gesund zu leben - etwa indem man gesunde Lebensmittel billiger und ungesunde teurer mache.
    Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.