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Marcus King BandPer Jam in die 1970er

"Solche Musik spielt doch heute niemand mehr", sagte ein Zuschauer beim Verlassen der Kölner "Kantine", und es war anerkennend gemeint: Gut zwei Stunden hatte sich die Marcus King Band durch einen Musikmix gewühlt, der in der Jetztzeit seinesgleichen sucht - ein mitreißendes Konzert.

Am Mikrofon: Tim Schauen | 13.09.2019

Ein junger Mann mit blonden langen Haaren steht auf einer Bühne, spielt Gitarre und singt, dabei trägt er einen großen runden Hut.
1996 in in Greenville, South Carolina geboren: Marcus King (Frank Wesp)
Vorerst wolle man sich auf den "Markt" in den USA konzentrieren, meldete Marcus King im Sommer über seine Facebook-Seite, und sagte anschließend alle Termine in Europa ab, die für den Spätsommer und Herbst geplant waren. Schade für Fans, die sich zurecht auf weitere Auftritte des Ausnahmekünstlers gefreut hatten - denn nur wenige Bands schaffen es derzeit, sich innerhalb weniger Takte auf Zeitreise in die 1970er-Jahre zu jammen. Zurück in die große Ära von Blues, Soul und Southern Rock.
Schwarz-weiß-Bild einer Band, die auf einer Bühne steht: Der Gitarrist lehnt sich beim Solospiel zurück.
"Diese Gitarre gehörte meinem Großvater": Marcus King. (Frank Wesp)
Aufnahme vom 1. Mai 2017 in der "Kantine", Köln
Den ersten Teil des Konzerts hören Sie hier