Niedrigwasser
Maritimer Koordinator der Bundesregierung fordert schnelleren Ausbau der Wasserstraßen

Angesichts der niedrigen Pegelstände des Rheins und anderer Flüsse hat ‌der Maritime Koordinator ⁠der Bundesregierung, ⁠Ploß, einen schnelleren Ausbau der Wasserstraßen gefordert.

    Der Rhein bei Emmerich. Hier ist der Wasser-Pegel besonders niedrig.
    Der Rhein hat diesen Sommer viel zu wenig Wasser. Das ist ein massives Problem für die Schifffahrt. (IMAGO / Jochen Tack / IMAGO / Jochen Tack)
    Der CDU-Politiker sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, das Niedrigwasser dürfe nicht zum Bremsklotz für die deutsche Volkswirtschaft werden. Man brauche den Bau-Turbo für den Nieder- und Mittelrhein, den die Bundesregierung bereits beschlossen habe. ⁠Zudem müssten ⁠auch in Zukunft ausreichend Finanzmittel bereitgestellt werden. Der deutsche Industriestandort hänge von starken, leistungsfähigen Wasserstraßen ab, betonte Ploß.
    Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit nähern sich die Wasserstände des Rheins historischen Tiefstwerten. Das Niedrigwasser belastet die Schifffahrt. Frachtschiffe können nur noch mit einem Bruchteil der Ladung fahren. Personenfahrten fallen zum Teil ganz weg.
    Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.