Schiffbau und Häfen
Maritimer Koordinator erwartet mehr als 100.000 neue Jobs

​Die Bundesregierung rechnet mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen in der maritimen Wirtschaft.

    Ein Kreuzfahrtschiff liegt im Schwimmdock einer Werft. Rechts und links von ihm stehen mehrere hohe Kräne im Wasser.
    Schwimmdock der Werft Blohm+Voss in Hamburg (dpa / Markus Scholz)
    Der Koordinator der Bundesregierung für den Bereich, der CDU-Politiker Ploß, sagte, in den nächsten fünf Jahren könnten mehr als 100.000 überwiegend gut bezahlte Jobs in der Branche entstehen. Sie würden oft an sonst eher strukturschwachen Standorten wie Mecklenburg-Vorpommern geschaffen. Ploß verwies auf geplante Investitionen von Schiffsbauern und Rüstungskonzernen.
    Laut Bundeswirtschaftsministerium ist ⁠die ⁠maritime Branche wichtig ⁠für Deutschlands Außenhandel. Mit rund 50 Milliarden ⁠Euro Umsatz und 400.000 Arbeitsplätzen umfasst ⁠sie den Schiffbau, Häfen, Reeder, ‌Meerestechnik und Offshore-Windenergie.
    In der kommenden Woche findet im ostfriesischen Emden die ​14. Nationale Maritime Konferenz statt. Viele Spitzenpolitiker werden erwartet, darunter Kanzler Merz.
    Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.