Kulturformen
Martinsumzüge und Bolzplatz-Kicken sind jetzt immaterielles Kulturerbe

Die Martinsumzüge im Rheinland und das Kicken auf dem Bolzplatz zählen nun zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland. Das teilten die Kultusministerkonferenz, Kulturstaatsminister Weimer und die Deutsche Unesco-Kommission mit. Das entsprechende bundesweite Verzeichnis ist um insgesamt fünf Traditionen erweitert worden.

    Kinder begrüßen in Köln (Nordrhein-Westfalen) beim Martinszug den Darsteller des Heiligen Martin und sein Pferd.
    Martinszug in Köln - die Martinsumzüge im Rheinland sind nun immaterielles Kulturerbe. (picture-alliance / dpa / Henning Kaiser)
    Neu hinzugekommen sind auch das handwerkliche Anfertigen von Herrenbekleidung, die Schaustellerkultur auf Volksfesten und die traditionelle kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern.
    Das bundesweite Verzeichnis soll "kreative, inklusive und innovative" Kulturformen würdigen. Es ist kein Verzeichnis der Unesco, sondern Deutschlands. Einträge aus den nationalen Verzeichnissen können aber für eine von drei internationalen Unesco-Listen vorgeschlagen werden.
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.