
Das syrische Innenministerium sprach von rund 120 IS-Terroristen, die aus einem Gefängnis in der Stadt Asch-Schaddadi entkommen seien. Die kurdisch dominierte SDF-Miliz hatte zuvor sogar von 1.500 Ausbrechern gesprochen.
Nach Angaben der Regierung in Damaskus hat die Armee Asch-Schaddadi inzwischen erreicht und das Gefängnis übernommen. Rund 80 der Ausbrecher habe man bei Suchaktionen in- und außerhalb der Stadt wieder festgenommen, hieß es.
Die Armee war in den vergangenen Tagen in bislang kurdisch kontrollierte Gebiete im Nordosten des Landes vorgedrungen und hatte sich Gefechte mit kurdischen Einheiten geliefert. In der Region haben die Kurden seit 2016 zahlreiche Gefängnisse und Internierungslager eingerichtet, in denen sich nach Schätzungen unter anderem rund 11.000 ehemalige IS-Kämpfer mit ihren Familien befinden sollen.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
