
Staatliche Medien sprachen von Hunderttausenden, die ihm trotz der Gefahr neuer Raketenangriffe ihre Treue bekundet hätten. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Montag - und damit neun Tage nach dem Tod seines Vaters durch einen israelischen Luftangriff - zum neuen obersten Führer des Landes ernannt worden. Die mit Teheran verbündete Huthi-Miliz aus dem Jemen begrüßte den Schritt, in Israel wurde der Ayatollah dagegen als "Tyrann" bezeichnet. US-Präsident Trump erklärte, ihm schwebe ein Anderer vor, der den Iran führen könne. Einen Namen nannte er nicht.
Der geistliche Führer hat im Iran das letzte Wort in allen Staatsangelegenheiten, von politischen und militärischen Belangen bis hin zu gesellschaftlichen Fragen.
Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
