
Die Organisatoren sprachen von rund 600.000 Teilnehmern alleine in der Hauptstadt Buenos Aires und mehr als einer Million im gesamten Land. Von der Polizei lagen zunächst keine Zahlen vor.
Hintergrund des Protests ist der Streit um ein im vergangenen Jahr verabschiedetes Gesetz. Das Parlament hatte beschlossen, die Finanzierung der Universitäten und die Gehälter der Lehrkräfte an die hohe Inflation anzupassen. Die Regierung geht gerichtlich dagegen vor. In dem hochverschuldeten südamerikanischen Land gibt es seit Monaten immer wieder Proteste gegen die Sparpolitik des libertären Präsidenten Milei.
Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
