Mittwoch, 22.05.2019
 
Seit 00:05 Uhr Fazit
StartseiteSpielweisenTrost nach dem Krieg13.03.2019

Maurice Duruflés „Requiem“Trost nach dem Krieg

Den Tod vor Augen, die Hoffnung im Herzen – der französische Komponist Duruflé verzweifelte nicht angesichts des Schreckens des Zweiten Weltkriegs. Auf welche Weise sein „Requiem“ Zuversicht vermittelt, zeigen das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und sein Chefdirigent Robin Ticciati.

Am Mikrofon: Robin Ticciati

Der Dirigent Robin Ticciati steht vor dem Orchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, mit einem Mikrofon in der Hand und blickt lachend ins Publikum. (Kai Bienert)
Casual Concert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Robin Ticciati in der Philharmonie Berlin (Kai Bienert)

Noch während des Zweiten Weltkriegs begann der französische Orgelvirtuose und Komponist Maurice Duruflé (1902-1986) mit der Arbeit an seinem "Requiem". Erst nach dem Krieg konnte er es vollenden. Es gilt als sein wichtigstes Werk. Groß ist die Besetzung mit Sinfonie-Orchester, Chor, Gesangssolisten und Orgel. Tröstlich und verinnerlicht wirken die Klänge, inspiriert von spätromantischen und impressionistischen Vorstellung, vor allem aber vom Gregorianischen Choral. Der Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, der Brite Robin Ticciati, stellte Duruflés "Requiem" in der Berliner Philharmonie im vergangenen Jahr vor - erzählend und mit einigen Klangbeispielen. Wir senden im heutigen Wortspiel den Mitschnitt dieses "Casual concerts", wie sich die moderierte Konzertreihe des Deutschen Symphonie-Orchesters nennt. Nach dem moderierten Teil erklingt das Werk in Ausschnitten.

Maurice Duruflé
Requiem für Soli, Chor und Orchester

Alice Coote, Mezzosopran
Nikolay Borchev, Bariton
Rundfunkchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Robin Ticciati, Leitung

Aufnahme vom 8. März 2018 aus dem Philharmonie Berlin

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk