DDR-Bürgerrechtler
Meckel verteidigt Offenen Brief gegen BSW

Der letzte DDR-Außenminister Meckel hat den Offenen Brief mit anderen früheren Bürgerrechtlern zum Bündnis Sahra Wagenknecht verteidigt.

    Meckel spricht vor einer Europaflagge in ein Mikrofon und gestikuliert mit der linken Hand.
    Markus Meckel, SPD, ehemaliger Außenminister der DDR. (imago/photothek)
    Das BSW schüre grundsätzliche Ressentiments gegen die parlamentarische Demokratie und gegen eine offene Gesellschaft, sagte der SPD-Politiker im RBB-Hörfunk. Die Haltung des BSW sei "hochproblematisch".
    In dem Offenen Brief werfen mehr als 50 Mitglieder der Bürgerbewegung in der damaligen DDR dem BSW vor, Lügen und Desinformationen zum Krieg in der Ukraine zu verbreiten.
    Wagenknecht kritisierte, mit dem Brief solle offenbar eine neue Partei, die vielen aus dem Herzen spreche, diskreditiert werden. Das Bemühen um eine diplomatische Beendigung des Ukraine-Krieges als russische Propaganda zu diffamieren, sei eine Beleidigung für Millionen Ostdeutsche, die zu Recht Angst vor einem großen europäischen Krieg hätten.
    Diese Nachricht wurde am 06.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.