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Geplantes LNG-Terminal in Mukran
 Mecklenburg-Vorpommern bittet Bund um Aufschub

Mecklenburg-Vorpommern hat den Bund gebeten, den Industriehafen Mukran auf Rügen noch nicht in das LNG-Beschleunigungsgesetz aufzunehmen.

    Mecklenburg-Vorpommern, Binz: Ein LNG-Shuttle-Tanker liegt vor der Küste der Insel Rügen.
    Der Bund plant ein LNG-Terminal in Mukran. (Stefan Sauer/dpa)
    In einem gemeinsamen Statement erklärten Wirtschaftsminister Meyer und Umweltminister Backhaus, für die Akzeptanz vor Ort sei entscheidend, dass man sich ausreichend Zeit für Gespräche und Erörterung der Pläne mit den Beteiligten nehme. Sie kündigten an, einen Katalog konkreter Maßnahmen zeitnah zu übermitteln. Dabei solle insbesondere die Sicht Rügens zur Geltung kommen.
    In Mukran soll ein Flüssiggasterminal entstehen. Kritiker fürchten um die Umwelt und den für die Insel besonders wichtigen Tourismus. Auch die Schweriner Landesregierung hatte Zweifel angemeldet, ob das Terminal überhaupt benötigt wird.
    Diese Nachricht wurde am 17.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.