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@mediasres im DialogDas Coronavirus und die Medien

Nach einer Zunahme der Infektionen hierzulande beschäftigt das Coronavirus auch die deutschen Medien immer stärker. Doch welche Berichterstattung wünschen Sie sich? In welchem Umfang sollte das Thema besprochen werden?

Am Mikrofon: Andreas Stopp | 28.02.2020

Teneriffa: Eine Frau mit Atemschutzmaske steht neben ihrem Auto und spricht mit einer Polizistin
Menschen mit Atemschutzmasken - eines der Motive der Berichterstattung über den Coronavirus weltweit (Imago/ Pacific Press Agency)
Seit Wochen beschäftigt das neuartige Coronavirus die weltweite Öffentlichkeit. Durch die steigende Zahl der Infektionen in Europa und zuletzt auch in Deutschland hat die Berichterstattung an Fahrt aufgenommen: Es gibt ungezählte Interviews mit Fachleuten und Virologen, Hinweise und Verhaltensregeln für mögliche Ausnahmesituationen sowie Informationen über Kontaktketten von Infizierten. Regelmäßig informieren auch wissenschaftliche Einrichtungen wie das Robert-Koch-Institut oder das Bundesgesundheitsministerium.
In den Medien entwickelt sich in solchen Fällen schnell eine Dynamik, die bis hin zu einem Hype führen kann - wenn nämlich ein Thema alles andere dominiert und Information und Spekulation nahe beieinander liegen. Dabei ist insbesondere in medizinischen Notlagen eine nüchterne Analyse und eine ausgewogene Berichterstattung nötig, die Tatsachen offen benennt und dabei Panikmache vermeidet.
In der Sendung @mediasres im Dialog haben wir diskutiert, welche Berichterstattung Sie sich in dieser Situation wünschen.