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Startseite@mediasresFehlen Ihnen die Frauenstimmen in der Berichterstattung?18.10.2019

@mediasres im DialogFehlen Ihnen die Frauenstimmen in der Berichterstattung?

Die "taz" steht regelmäßig an der Spitze, wenn es um weibliche Personen in der Berichterstattung geht, die "Welt" auf einem der hinteren Ränge. Das zeigt der sogenannte "Gender Equality Tracker". Insgesamt dominieren männliche Stimmen. Wünschen Sie sich mehr Berichte von und mit Frauen?

Am Mikrofon: Bettina Köster

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Moderatorin im Fernsehstudio durch die Anzeige einer Kamera gesehen (Symbolfoto). (imago images / ingimage)
Sollten mehr Frauen vor die Kameras, Mikros und in die Zeitungen? (imago images / ingimage)
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Der schwedische Software "Gender Equality Tracker" misst regelmäßig, wie oft Frauen in deutschen Nachichtenmedien genannt werden. So gut wie nie finden sie gleichermaßen Erwähnung wie Männer - ob als Autorinnen, Expertinnen oder Protagonistinnen. Mit rund 40 Prozent erwähnten weiblichen Personen landen die "taz" und die "Wirtschaftswoche" in den Statistiken des "Gendertrackers" regelmäßig auf den Spitzenplätzen, Schlusslicht stellt häufig die "Welt" dar. 

Im Schnitt sind laut "Gendertracker" rund zwei Drittel der erwähnten Personen in deutschen Tageszeitungen männlich. Zwar wird in vielen Redaktionen schon lange umgedacht und gezielt nach weiblichen Expertinnen und Ansprechpartnerinnen gesucht, aber es bleibt eine Krux: Medien bilden die Realität ab und dort sind die meisten Menschen in Führungspositionen männlich.

Sollten Zeitungsredaktionen noch gezielter auf die Suche nach weiblichen Stimmen gehen? Brauchen die Redaktionen mehr Journalistinnen?

Rufen Sie uns an unter 0221-345 3451 oder schreiben Sie an mediasres-dialog@deutschlandfunk.de

Ein Mann mit Anzug und Krawatte hält am 02.05.2017 in Nürnberg (Bayern) während einer Pressekonferenz einen Stift in der Hand.  (dpa / Nicolas Armer) (dpa / Nicolas Armer)Vielfalt in Tageszeitungen: Männer schreiben über Männer
Die meisten erwähnten Personen in deutschen Tageszeitungen sind laut "Gendertracker" männlich. In einigen Redaktionen hat daher ein Umdenken begonnen.

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