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Startseite@mediasresSollen öffentlich-rechtliche Sender und Printmedien zusammenarbeiten?29.03.2019

@mediasres im DialogSollen öffentlich-rechtliche Sender und Printmedien zusammenarbeiten?

Investigative Geschichten gemeinsam besser recherchieren. Das ist das Ziel der Recherchekooperation von NDR, WDR und SZ. Seit fünf Jahren arbeiten einige Redaktionen dieser Medien zusammen und veröffentlichen investigative Beiträge. Unsere Hörerinnen und Hörer haben ihre Meinung geäußert.

Moderation: Andreas Stopp

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Der Journalist Georg Mascolo als Studiogast in einer Talkshow  (dpa / Paul Zinken)
Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbunds von WDR, NDR und SZ (dpa / Paul Zinken)

Seit fünf Jahren arbeiten Redaktionen der ARD und privater Medienhäuser gemeinsam an aufwendigen Enthüllungsgeschichten. Ein prominentes Beispiel sind die "Panama Papers", die zusammen enthüllt und veröffentlicht wurden. Wissens-Sharing ist das Zauberwort bei diesen Recherchern. Das heißt: Ein Medienhaus profitiert vom besonderen Know-How seines Partners.

Meistens werden die Ergebnisse in den großen Politmagazinen der ARD ausgestrahlt und bei der Süddeutschen Zeitung ganze Seiten zum Thema veröffentlicht.

Andere private Medienhäuser sehen die Kooperation allerdings auch kritisch. Der ehemalige "Spiegel"-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer nannte sie beispielsweise "Quersubventionierung eines Zeitungsverlags".

Was denken Sie über diese gemeinsamen Rechercheprojekte, wie das von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung?

Rufen Sie uns an unter 0221-345 3451 oder schreiben Sie an mediasres-dialog@deutschlandfunk.de.

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