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USA
Medien: Einigung im Schuldenstreit zeichnet sich ab

Im Streit in den USA zwischen den regierenden Demokraten und den oppositionellen Republikanern um die Schuldenobergrenze zeichnet sich offenbar eine Einigung ab.

26.05.2023
    Blick auf das Gebäude von der Seite unter blauem Himmel mit Wolken.
    In den USA entscheidet der Kongress darüber, wie viel Geld sich der Staat höchstens leihen darf. (picture alliance / Jürgen Schwenkenbecher)
    Die Unterhändler beider Seiten hätten mit der Ausarbeitung eines Gesetzestextes begonnen, melden mehrere Medien unter Berufung auf Regierungskreise. Einige Details seien aber noch offen. Den Berichten zufolge soll die derzeit bei 31,4 Billionen Dollar liegende Schuldenobergrenze für den Zeitraum von zwei Jahren angehoben werden - um wieviel ist noch unklar. Gleichzeitig sollen aber die Ausgaben für alle Bereiche außer Militär und Veteranen begrenzt werden.
    Die Verhandlungen dauern bereits Wochen an. In den USA entscheidet der Kongress darüber, wie viel Geld sich der Staat höchstens leihen darf. Gäbe es keine Einigung, wären die USA zahlungsunfähig. Dies wiederum könnte eine weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise auslösen.
    Diese Nachricht wurde am 26.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.