Nach Druck durch US-Regierung
Medienaufsicht verschärft Regeln für Talkshows

‍Die US-Medienaufsichtsbehörde FCC verlangt von Talkshows künftig, dass sie bei Politiker-Interviews auch Gegenkandidaten eine vergleichbare Sendezeit einräumen.

    Der US-Moderator Jimmy Kimmel in seiner Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live!" hinter seinem Schreibtisch sitzend
    Im vergangenen Jahr war die Show von Moderator Jimmy Kimmel nach Beschwerden von Trump vorübergehend abgesetzt worden. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Randy Holmes)
    Damit ändert sich die gängige Praxis, diese Interviews als Nachrichteninhalte zu behandeln, die von der Regel ausgenommen sind. Laut FCC muss die Ausnahmenregelung neu bewertet werden, es gebe keine Beweise, dass aktuelle Talkshows die Kriterien dafür erfüllten.
    Präsident Trump hatte einigen Talkshows nach Kritik an ihm wiederholt vorgeworfen, politisch einseitig zu berichten. Im vergangenen Jahr war die Show von Moderator Jimmy Kimmel nach Beschwerden von Trump vorübergehend abgesetzt worden.
    Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.