
Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Schmidts Behörde berichtet, werde der CSU-Politiker im Dienst bleiben, bis ein Nachfolger gefunden sei. Vorausgegangen waren der Zeitung zufolge monatelange Bemühungen der USA, Schmidt als Hohen Repräsentanten abzusetzen. Der Deutsche wolle im UNO-Sicherheitsrat morgen eindringlich vor einem drohenden Zerfall Bosniens warnen, insbesondere mit Blick auf die Abspaltungsbestrebungen der serbischen Teilrepublik. Deren führender Politiker Dodik hatte zuletzt Rückendeckung von US-Präsident Trump erhalten.
Das Amt des Hohen Repräsentanten gibt es seit Ende des Krieges in Bosnien im Jahr 1995. Er soll die Einhaltung des Friedensvertrages von Dayton überwachen, der unter Vermittlung der USA zustande gekommen war.
Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
