
Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" ist der heute 42 Jahre alte Migrant in 147 Fällen bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen aktenkundig. Das gehe aus einem Papier der Landesregierung hervor, schreibt die Zeitung. Verurteilt sei der Mann laut Bundeszentralregister aber nur für elf Straftaten.
Der Fall um den Migranten und seine Familie hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt und ein Schlaglicht auf die Schwierigkeiten bei Abschiebungen geworfen. Im Jahr 2003 wollte die Stadt Köln den Mann in seine Heimat zurückschicken; er tauchte aber zwischenzeitlich unter. Im Jahr 2009 scheiterte er vor dem Verwaltungsgericht mit einer Klage gegen seine Abschiebung. Seither erhielt er dennoch stets aufs Neue eine Duldung, obwohl er ausreisepflichtig ist.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
