Energiekrise
Medienbericht: Kuba verhindert Diesellieferung an US-Botschaft

Angesichts des Öl-Embargos hat Kuba Treibstofflieferungen an die US-amerikanische Botschaft im Land gestoppt.

    Neben einem grauen, mehrstöckigen Gebäude weht eine US-amerikanische Flagge. Das Grundstück ist eingezäunt.
    Die US-amerikanische Botschaft in der kubanischen Hauptstadt Havanna (Archivbild) (picture alliance / dpa / Alejandro Ernesto)
    Wie die Washington Post berichtet, verweigerte das kubanische Außenministerium der diplomatischen Vertretung in Havanna die Einfuhr von Diesel. Zur Begründung heißt es demnach, die Botschaft nehme für sich ein Privileg in Anspruch, das die USA dem kubanischen Volk verwehre.
    Derweil warnte der wissenschaftliche Direktor am Ibero-Amerikanischen Institut der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Birle, vor einer Isolation Kubas. Selbst größere Staaten in Südamerika seien sehr vorsichtig geworden, sich nichtmitden USA anzulegen, sagte er im Deutschlandfunk. Etwa Mexiko habe zunächst noch Öl an das Land geliefert. Nach Drohungen von US-Präsident Trump habe man diese Lieferungen aber beendet.
    Zuvor hatte Trump der kubanischen Regierung gedroht, das Land zu übernehmen. Der Präsident des Inselstaates, Diaz-Canel, kündigte "unerschütterlichen Widerstand" an.
    Diese Nachricht wurde am 21.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.