Grund seien fehlende Ersatzteile und ungeklärte Zuständigkeiten, melden der WDR, NDR und ”Süddeutsche Zeitung” unter Berufung auf einen internen Bericht der bundeseigenen Firma Heeresinstandsetzungslogistik. Die HIL wartet und repariert militärisches Großgerät. In dem Lagebericht wird dem zuständigen Beschaffungsamt der Bundeswehr vorgeworfen, nicht genügend langfristige Verträge mit Industriepartnern abzuschließen. Als Konsequenz fehlten Ersatzteile in ausreichender Menge. Als Beispiel wird auf eine hohe Anzahl in Reparatur befindliche Panzerhaubitzen, Schützen- und Radpanzer verwiesen. Laut Insidern sinkt nach intensiven Übungen des Heeres die Verfügbarkeit mancher Fahrzeuge auf bis zu 30 Prozent. Das Verteidigungsministerium wollte sich aus Gründen der Geheimhaltung nicht zur Einsatzbereitschaft der Waffensysteme äußern.
Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
