Parteimagazin "Vorwärts"
Medienbericht: SPD will gedruckte Ausgabe einstellen

Das SPD-Parteimagazin "Vorwärts" wird einem Medienbericht zufolge nicht mehr regelmäßig als gedruckte Ausgabe erscheinen.

    Vier Ausgaben des "Vorwärts" hängen an Bügeln.
    Das SPD-Parteimagazin "Vorwärts" wird es nicht mehr als Printversion geben. (Hier eine Ausgabe von Dezember 2009) (picture alliance / photothek / Thomas Trutschel)
    Laut dem Berliner ”Tagesspiegel” wird das Printprodukt eingestellt. Die Zeitung beruft sich auf Informationen aus SPD-Führungskreisen. Verlag und Redaktion sollen demnach jedoch erhalten bleiben und ein neues digitales Produkt entwickeln.
    Der "Vorwärts" wurde vor 150 Jahren gegründet. Damit ist er die älteste deutsche Parteizeitung und eine der ältesten Zeitungen des Landes. Dem Bericht zufolge leidet der "Vorwärts" seit Jahren unter anderem unter steigenden Druckkosten und sinkenden SPD-Mitgliederzahlen. Die meisten der Abonnenten sind Parteimitglieder.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.