
Die "Süddeutsche Zeitung" beruft sich auf ein dreiseitiges Konzeptpapier des SPD-Politikers. Die Gesellschaft soll laut SZ unter Beteiligung privater Investoren Bauprojekte im bezahlbaren Preissegment entwickeln, öffentlich ausschreiben und günstige Kredite zur Verfügung stellen. Für die Fertigstellung der Wohnungen seien die beauftragten Baufirmen zuständig. Ziel sei es, die reinen Baukosten auf unter 3.000 Euro pro Quadratmeter zu senken. Heute liegen diese teils deutlich höher.
Über die Pläne berichtet auch das Portal Table.Briefings. Demnach würden 49 Prozent heimischen Unternehmen gehören, 51 Prozent dem Bund. Dieser könne sich zu günstigeren Konditionen verschulden. Zudem ließen sich größere Auftragsvolumina bündeln, was gegenüber kleineren Einzelvergaben Kostenvorteile ermögliche. Der Bund würde also nicht selbst bauen und verwalten, könnte aber die Mietenpolitik mitbestimmen. Durch die Beteiligung privaten Kapitals wäre die Gesellschaft keine klassische Behörde, sondern könnte wie ein reguläres Unternehmen agieren. Darin – ebenso wie in den vergünstigten Zinsen – sehen Experten laut "Table.Briefings" einen Vorteil.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
