
Das haben Recherchen von "Der Spiegel" (hinter Paywall) und dem "ZDF" ergeben. In den 40 Euro seien bereits die Forschungs- und Entwicklungskosten sowie eine Rendite von acht Prozent enthalten.
Der US-Hersteller Merck Sharp & Dohme (MSD) begründet den hohen Preis mit Forschungs- und Entwicklungskosten von nach eigenen Angaben umgerechnet fast 38 Milliarden Euro. Die Schweizer Organisation Public Eye kommt bei ihren Berechnungen aber nur auf umgerechnet gut vier Milliarden Euro. Dem stünde seit der US-Marktzulassung im Jahr 2014 ein kumulierter Umsatz von umgerechnet rund 139 Milliarden Euro gegenüber.
Keytruda wird häufig als "Gamechanger" in der Krebstherapie bezeichnet. Allein in Deutschland zahlten die gesetzlichen Krankenkassen 2025 mehr als zwei Milliarden Euro insgesamt dafür.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
