Wehrdienst
Medienberichte: Union und SPD einigen sich auf neues Wehrdienst-Modell

Die Regierungskoalition von Union und SPD hat sich nach übereinstimmenden Medienberichten auf ein Modell für einen neuen Wehrdienst geeinigt.

    Angetretene Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr beim feierlichen Gelöbnis in Zweibrücken.
    In der Diskussion um einen neuen Wehrdienst haben sich Union und SPD nach Medienberichten geeinigt. (imago / Björn Trotzki)
    Details sollen zunächst den Koalitionsfraktionen und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dem Vernehmen nach werden alle Männer eines Jahrgangs gemustert. Freiwillige würden vorrangig berücksichtigt. Gibt es keine ausreichende Zahl an Freiwilligen, soll gelost werden, um den benötigten Personalbedarf der Bundeswehr zu decken.
    Derweil warb der Kieler Rechtswissenschaftler Sebastian Graf von Kielmansegg dafür, das Grundgesetz im Hinblick auf die Wehrpflicht für Frauen zu ändern. Es schließe eine Wehrpflicht für Frauen, insbesondere an der Waffe, ganz ausdrücklich aus, sagte er im NDR. Das Grundgesetz behandele Frauen in diesem Punkt ungleich. Daran komme man ohne Verfassungsänderungen nicht vorbei.
    Diese Nachricht wurde am 13.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.