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Umweltschutz
Meeresbeauftragter der Bundesregierung sieht Defizite beim deutschen Meeresschutz

Der Meeresbeauftragte der Bundesregierung, Unger, hat die Anstrengungen Deutschlands beim Meeresschutz als nicht ausreichend bezeichnet.

    Wolken spiegeln sich im Wasser des Wattenmeers
    Selbstkritische Töne vom Meeresbeauftragten der Bundesregierung. (picture alliance / Jochen Tack / Jochen Tack)
    Unger sagte im Interview der Woche des Deutschlandfunks, auf dem Papier erfülle Deutschland zwar die internationalen Ziele, dennoch müsse der Einsatz zum Schutz der hochsensiblen Natur in den betroffenen Gebieten verbessert werden. Der dort weiterhin genehmigte Einsatz von Schleppnetzen beim Fischfang schade unter anderem dem Meeresboden. Der Biologe sprach sich für mehr sogenante Null-Nutzungszonen im Ozean aus. Dort ist das Fischen generell verboten. Derartige Rückzugsräume führten dazu, dass sich die Fischbestände deutlich erholten. Davon profitiere letztlich auch die Fischerei, sagte Unger.
    Diese Nachricht wurde am 06.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.