
Wie die Deutsche Presse-Agentur mit Verweis auf das Auswärtige Amt schreibt, wurden bisher vier Sonderflüge aus Maskat im Oman und ein Sonderflug aus Riad in Saudi-Arabien organisiert. Diese seien für "vulnerable Menschen" gewesen, die per Bustransport zu den Flughäfen gebracht wurden. Bei der Ankündigung der Evakuierungsflüge hatte Außenminister Wadephul etwa von Schwangeren, Kranken oder Kindern gesprochen. Außerdem hieß es, ein weiterer Sonderflug aus Riad werde am Abend in Berlin erwartet. Wadephul hatte zudem am Mittwoch bei seiner Reise von Katar nach Riad deutsche Touristen an Bord seiner Bundeswehr-Transportmaschine mitgenommen, um ihnen von dort aus die Heimreise zu ermöglichen.
Seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran und den entsprechenden Gegenangriffen auch auf die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Bahrain und Saudi-Arabien findet der Flugverkehr im Nahen Osten nur noch stark eingeschränkt statt. Nach Angaben des Branchenverbands DRV sind gestrandete Pauschalreisende weitgehend nach Deutschland zurückgekehrt. Bis auf Ausnahmen seien die Gäste von den Reiseveranstaltern selbst ausgeflogen worden.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
