
Zudem gebe es zahlreiche weitere Verletzte, teilte das sogenannte Komitee der Pro-Demokratie-Anwälte mit, das Menschenrechtsverletzungen in dem nordostafrikanischen Land dokumentiert. Unter den Opfern in der Stadt Kabkabiya in der Region Nord-Darfur seien auch mehrere Kinder. Die Stadt wird seit Mai von der RSF-Miliz kontrolliert. Das Anwalts-Komitee warf der Armee weitere Angriffe mit zivilen Opfern in der Region vor.
Im Sudan herrscht seit April 2023 Bürgerkrieg. Dabei stehen sich die Armee und die para-militärischen RSF-Milizen gegenüber. Immer mehr Menschen sind auf der Flucht vor den Kämpfen. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerk haben allein in der vergangenen Woche mehr als 20.000 Sudanesen die Grenze zum Nachbarland Südsudan überquert.
Diese Nachricht wurde am 10.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.