Welthandel
Mehr als 20 US-Bundesstaaten klagen gegen neue Trump-Zölle

In den USA haben mehr als 20 von den Demokraten geführte Bundesstaaten Klage gegen die neuen globalen Zölle von Präsident Trump eingereicht.

    US-Präsident Donald Trump steht an einem Rednerpult an einem Mikrofon und hält eine Tafel, auf der die Zölle für verschiedene Länder festgehalten sind.
    US-Präsident Donald Trump hatte neue Zölle gegen zahlreiche Handelspartner angekündigt (Archivbild). (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Mark Schiefelbein)
    Sie werfen Trump vor, erneut seine Befugnisse zu überschreiten. Der Präsident beruft sich auf ein Handelsgesetz von 1974. Die Kläger argumentieren, diese Regelung sei nur für eng begrenzte Fälle gedacht und nicht für pauschale Importzölle.
    Der Oberste Gerichtshof hatte die ursprünglich von Trump unter Berufung auf andere Rechtsbestimmungen verhängten Zölle größtenteils für unzulässig erklärt. Als Reaktion ordnete der Präsident auf Basis des Gesetzes von 1974 neue Zölle über 15 Prozent auf Waren aus fast allen Staaten an.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.