
Von den 3.075 bestätigten Erkrankten starben 1.354, wie aus veröffentlichten offiziellen Zahlen hervorgeht. Der am 15. Mai ausgerufene Ausbruch betrifft inzwischen fünf Provinzen im von jahrzehntelanger Gewalt geprägten Osten des zentralafrikanischen Landes. Fast 90 Prozent der Fälle wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation in der nordöstlichen Provinz Ituri an der Grenze zu Uganda und dem Südsudan festgestellt.
Es handelt sich um den 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Verursacht wird er von der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus, gegen die es bislang weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt. Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter übertragen und kann hohes Fieber auslösen.
Diese Nachricht wurde am 27.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
