
Örtliche Behördenvertreter berichteten, die mit der Terrororganisation IS verbündete Gruppe ADF habe ein Dorf unweit der Grenze zu Uganda überfallen, Häuser in Brand gesetzt und Zivilisten ermordet. Dabei seien auch Macheten eingesetzt worden. Mindestens zwei Personen seien als Geiseln genommen worden. Die ADF ist auch in Uganda aktiv. Im Ostkongo gibt es weitere Rebellengruppen, darunter die M23, die im vergangenen Jahr mehrere Städte einnahm. Das kongolesische Militär tut sich seit Jahren schwer, deren Aktivitäten einzudämmen.
Ein Armeesprecher erklärte, die ADF meide direkte Kämpfe mit dem Militär. Deshalb greife sie die Bevölkerung an, um Friedensbemühungen zu sabotieren und Racheakte gegen Zivilisten zu verüben.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
