
Seit 2024 seien mehr als 50 Millionen Dosen Impfstoff gegen Malaria in 25 Ländern Afrikas verabreicht worden, teilte ein Sprecher in Genf mit. Erste Berichte aus Ländern wie Kenia, Malawi, Ghana und Kamerun zeigten einen deutlichen Rückgang der Zahl schwerer Krankheitsfälle und Krankenhauseinweisungen. In Burkina Faso hätte die Ausweitung der Impfungen dazu beigetragen, die Malariafälle zwischen 2024 und 2025 um 32 Prozent zu senken. Die Zahl der malariabedingten Todesfälle sei um die Hälfte gesunken.
Die Zukunft des Malaria-Programms sei aufgrund von Finanzierungsproblemen jedoch gefährdet, erklärte der Sprecher. Die USA und andere Länder strichen in ihren Haushaltsplänen die Mittel für die internationale Gesundheitsvorsorge.
Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
