Konferenz in Kolumbien
Mehr als 50 Staaten wollen Ausstieg aus fossilen Energien vorantreiben

Mehr als 50 Staaten wollen gemeinsam den Ausstieg aus fossilen Energien vorantreiben.

    Zwei Frauen umarmen sich auf einer Bühne.
    Die kolumbianische Klimaministerin Irene Vélez Torres und ihre niederländische Amtskollegin Stientje van Veldhoven haben im kolumbianischen Santa Marta eine Klimakonferenz ausgerichtet. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Ivan Valencia)
    Das erklärte die niederländische Klimaministerin van Veldhoven auf einer von Kolumbien und den Niederlanden ausgerichteten internationalen Klimakonferenz in Santa Marta. Gemeinsam sei man stärker und könne mehr erreichen. Als Ergebnis des Treffens in Kolumbien wurde eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Dabei geht es unter anderem um Finanzierungsfragen, nationale Ansätze und eine bessere Abstimmung zwischen Produzenten und Verbrauchern fossiler Energien. Der deutsche Umwelt-Staatssekretär Flasbarth erklärte, die Konferenz markiere einen Meilenstein, der durch die gegenwärtige Energiekrise einen Schub bekomme. Misereor-Klimaexpertin Wörner sprach von konstruktiven Ansätzen.
    Die Konferenz versteht sich als Ergänzung zu den UNO-Klimaverhandlungen. Ziel war es nicht, neue Vorgaben zu verhandeln, sondern die Umsetzung bestehender Zusagen voranzubringen. Eine Folgekonferenz ist für nächstes Jahr geplant.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.