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Libanon
Mehr als 76.000 Menschen wegen Kämpfen an Grenze zu Israel vertrieben

Im Libanon sind in den vergangenen drei Monaten mehr als 76.000 Menschen wegen der Kämpfe an der Grenze zu Israel vertrieben worden.

    Israel, Moshav Avivim: Nach Artilleriebeschuss durch die israelische Armee steigt von einem Hügel eines südlibanesischen Dorfes Rauch auf, der vom israelischen Moshav Avivim im Norden Israels an der Grenze zum Libanon aus gesehen wird.
    Nahostkonflikt - die Grenze zwischen Israel und Libanon (Ayal Margolin / Jini via XinHua / dp / Ayal Margolin)
    Wie die Internationale Organisation für Migration, IOM, weiter berichtete, wirkt sich der Krieg zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel besonders im Süden des Libanons auf die Bevölkerung aus.
    Seit Beginn des Krieges greift die islamistische Hisbollah-Miliz Israel fast täglich aus dem Libanon an. Die israelische Armee reagiert darauf mit Luftangriffen, und zielt auch auf Hamas-Funktionäre, die unter dem Schutz der Hisbollah leben. Zuletzt drohte die Hisbollah mit Vergeltungsschlägen für die Tötung eines Hamas-Anführers in der libanesischen Hauptstadt Beirut.
    Diese Nachricht wurde am 05.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.