DIHK-Umfrage
Mehr als 80 Prozent der deutschen Firmen von Iran-Krieg betroffen

Mehr als 80 Prozent der deutschen Firmen leiden inzwischen unter den Folgen des Iran-Kriegs.

    Der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier
    Der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier (picture-alliance / dpa/Hannibal Hanschk)
    Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer hervor, an der rund 2.400 Unternehmen teilgenommen haben. Rund 83 Prozent der Befragten berichten von negativen Auswirkungen durch steigende Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dazu gehören gestiegene Fracht- und Transportkosten, höhere Energiezahlungen sowie steigende Rohstoff- und Materialpreise.
    Die Kostenwelle rolle durch die Unternehmen, erklärte DIHK-Chefanalyst Treier. Dies verschärfe die ohnehin schwierige Situation am Standort Deutschland. Die Bundesregierung müsse jetzt mit tiefgreifenden Reformen gegensteuern - unter anderem durch beschleunigte Verfahren und den Abbau von Bürokratie.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.