
Nach Angaben der Behörden wurden in der Region Cauca mindestens 19 Zivilisten getötet. Dutzende weitere Personen seien verletzt worden. Laut Medienberichten kam es auf einer Straße zu einer Explosion. Auf Bildern, die den Anschlagsort zeigen sollen, sind ein Krater, Leichen und zerstörte Fahrzeuge zu sehen. Staatspräsident Petro bezeichnete die Tat als Terrorismus. Er machte Dissidenten der aufgelösten Guerilla-Organisation FARC für den Anschlag verantwortlich.
Schon am Freitag hatte es in mehreren Städten im Westen Kolumbiens koordinierte Angriffe mit mehreren Verletzten gegeben. Die Sicherheitslage ist ein zentrales Thema im Präsidentschaftswahlkampf. Trotz eines 2016 geschlossenen Friedensabkommens mit der FARC-Guerilla werden Teile des Landes weiter von bewaffneten Gruppen kontrolliert.
Diese Nachricht wurde am 26.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
