
Ein Grund ist möglicherweise, dass sich die Voraussetzungen für die Urkundevergabe 2025 geändert haben: Statt die letzten 100 Kilometer bis Santiago de Compostela zu Fuß zurücklegen zu müssen, bekommen Wanderer das Dokument inzwischen auch für die letzte Tagesetappe in Verbindung mit beliebigen Teilstrecken.
Im vergangenen Jahr wurden laut Pilgerbüro in Santiago 530.987 die Urkunden vergeben - rund 30.000 mehr als im Vorjahr. Die meisten Wanderer stammten aus Spanien, Deutschland steht auf Platz vier unter den häufigsten Herkunftsländern. Nach eigenen Angaben gehen rund die Hälfte aller Wanderer den Jakobsweg ausschließlich aus religiösen Gründen.
Der bekannteste und nach wie vor beliebteste Teil des Jakobsweg geht vom französischen St. Jean Pied de Port bis nach Santiago de Compostela und ist 800 Kilometer lang, man nennt ihn auch den Camino Francés. Immer mehr Pilger wählen aber auch Alternativrouten über Portugal und starten in Porto. Vor dem Ziel in Santiago de Compostela laufen alle Pilgerrouten des Jakobswegs zusammen.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
