
Das sind 101.000 mehr als im Dezember 2024, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum November um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent. Höher lag die Arbeitslosigkeit zuletzt vor 15 Jahren.
Dass die Arbeitslosigkeit im Dezember zunimmt, ist üblich. Vor dem Jahresende stellen Unternehmen erfahrungsgemäß weniger neue Beschäftigte ein. Zudem gibt es in der kalten Jahreszeit weniger Außenjobs, etwa im Baugewerbe oder der Landwirtschaft. Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Nahles, erklärte, darüber hinaus habe sich der Arbeitsmarkt im Zuge der wirtschaftlichen Schwäche schrittweise aber auch in eine ungünstige Richtung entwickelt. Unterm Strich stehe er heute schwächer da als vor einem Jahr. Allerdings deute einiges darauf hin, dass die Talsohle erreicht sei.
Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
