
Wie die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) berichtet, nahmen insgesamt 1.287 Männer und Frauen im vergangenen Jahr die Hilfe von organisierten Sterbebegleitern in Anspruch. 2024 waren es 1.200.
Nach Angaben des DGHS-Vorsitzenden Roßbruch war der am häufigsten genannte Grund für den Sterbewunsch "Multimorbidität". Das heißt, die Betroffenen litten gleichzeitig an mehreren Erkrankungen. Auffällig war nach Angaben Roßbruchs, dass es 2025 auch einige junge Menschen gab, denen wegen des "Chronisches Fatigue-Syndroms" eine Freitodbegleitung vermittelt wurde.
Warnhinweis
Berichte über Suizid können beunruhigend wirken. Wir berichten deshalb nur in Ausnahmefällen darüber. Wenn Sie sich durch das Thema emotional belastet fühlen, nehmen Sie bitte Hilfe in Anspruch. Kostenfreie Hilfe zu jeder Zeit bietet zum Beispiel die Telefonseelsorge - unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder im Internet. Weitere Hilfsangebote finden Sie hier.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
